Bananenaktion beim Maifest in der Grundschule Petershausen

Bananenaktion beim Maifest in der Grundschule Petershausen

Foto: Verkaufsstand mit Mitarbeiterinnen des Fairkaufladens, die als faire Bananen verkleidet sind

Ein Info-und Verkaufsstand zum Fairen Handel beim Maifest in der Schule war schon vor längerer Zeit im Rahmen der Steuerungsgruppe zur Fairtrade-Gemeinde geplant. Denn zu den Kriterien einer Fairtrade Gemeinde gehört auch der Verkauf von fairen Produkten und Bildungsaktivitäten in einer Schule.

An dem Stand des Fairkaufladen gab es außer fair gehandelten Nussriegeln, Kartoffelchips, Limo und bunten Socken eine ganze Kiste mit fair gehandelten Bananen der Organisation Banafair. Besonders auffallend waren die als faire Bananen verkleideten Fairkäuferinnen aus dem Fairkaufladen und drei „Bananenkinder“.

Foto: Auch Gemeinderätin Susi Strauß hilft beim Verkauf mit

Im Hintergrund an der Wand waren drei Plakate mit Informationen über konventionelle und faire Bananen aufgehangen. So konnten Kinder und Eltern lernen, dass konventionelle Bananen in Monokulturen angebaut werden, ein großer Preisdruck herrscht und die Arbeiter sehr geringe Löhne erhalten und lange arbeiten müssen. Im Gegensatz dazu die fairen Bio-Bananen: Hier handelt es sich um kleinbäuerlichen ökologischen Anbau, es gibt kostendeckende Preise und einen Aufschlag für Gemeinschaftsprojekte. Außerdem geht man langfristige Handelsbeziehungen ein.

Obwohl es in etlichen Ländern Bananen gibt, stammen die Bananen für Deutschland aus Ecuador, Kolumbien und Costa Rica. Faire Bananen in Petershausen gibt es außer bei dieser Sonderaktion mit Banafair bei Aldi und Norma.

Nach Auskunft einer Fairkäuferin kamen in erster Linie Kinder zum Stand. Vielleicht lag es auch daran, dass der Versuch, beim Maifest-Stand  Mitarbeiterinnen für den Fairkaufladen anzuwerben, leider nicht gelang…

Foto mit Banner „Fairtrade-Gemeinde Petershausen-aktiv und bewusst für eine gerechter Welt!“