Was ist eigentlich ein Weltladen?
Ein Weltladen ist sozusagen ein Fenster zur Welt. Hier kann man Produkte aus Afrika, Asien und Lateinamerika, aber auch aus europäischen Randregionen kaufen. Die Produzenten sind benachteiligte Kleinbauern, Handwerker oder Frauengruppen, die kaum Möglichkeiten hätten , ihre Produkte zu vermarkten. Mit den Waren in einem Weltladen werden auch gleichzeitig Informationen über die Lebenssituationen und die Identität der dahinterstehenden Menschen "transportiert". Weltläden verstehen sich als Mittler zwischen verscheidenartigen Kulturen; sie dienen letztendlich also der Völkerverständigung.

Was bedeutet "fair gehandelt"?
Anders als der freie Welthandel basiert der Faire Handel auf gegenseitigem Respekt und Partnerschaft zwischen den Produzenten im Süden und den Verbrauchern im Norden. Fairer Handel beginnt mit einem fairen Preis für Produkte. Das ist ein Preis, der die Produktionskosten deckt und gleichzeitig Spielräume lässt für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Schulbildung von Kindern, eine Verbesserung der Wohnsituation oder eine medizinische Grundversorgung.

Woran kann man fair gehandelte Produkte erkennen?
Fair gehandelte Lebensmittel erkennt man z.B. am Transfair-Siegel. Dieses Siegel erhalten Händler, Verarbeiter und Importeure, die sich vertraglich zur Einhaltung der Kriterien für den fairen Handel verpflichten und bereit sind, dies auch kontrolieren zu lassen. Für die Vergabe des Siegels entrichten die Unternehmen eine Lizenzgebühr an die Siegelorganisation Transfair.
Genaue Informationen zu allen Produktgruppen erhalten Sie bei uns im "Fairkaufladen".